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Spendenaufruf - Hilfe für Japan
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Das Erdbeben am 11. März 2011 war mit 9,0 nach der Richter-Skala das stärkste Beben in der Geschichte Japans. Nach ihm folgte der Tsunami, der mit 10 Meter hohen Wellen alles zerstörte. Diese Naturkatastrophen haben auch das Leben vieler Menschen zerstört. Es werden noch über 10.000 Bürger vermisst. Die Überlebenden haben alles verloren, viele auch ihre Familienangehörigen.
Auf diese grausamen Katastrophen folgte der Reaktorunfall im Fukushima Dai-ichi Atomkraftwerk. Die Meldungen über die Kernschmelze machen uns Angst. Nun sind die Menschen in Tôhoku/Kanto auch noch dieser Gefahr ausgesetzt. Was muss das Volk noch ertragen?
In den letzten drei Tagen erreichten uns viele Mails und Anrufe, in denen die Mitglieder unserer Gesellschaft sowie die Bürger der Region ihre Anteilnahme und ihre Hilfsbereitschaft bekundeten. Verständlicherweise kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellen, wo genau die Hilfe vor Ort benötigt wird. Wir werden aber durch unsere Kontakte direkte Hilfe dort leisten, wo die Hilfe durch staatliche oder Großorganisationen nicht möglich ist. Bis zur Erfassung der Opferzahlen und der Schäden werden einige Tage und Wochen vergehen. Wir sind bereit mit Ihrer Hilfe einen Beitrag zu leisten.
Wir haben ein Spendenkonto eingerichtet. Wenn Sie sich an der Spendenaktion beteiligen möchten, verwenden Sie bitte folgende Bankverbindung:
Deutsche Bank Braunschweig, BLZ 270 700 24
Konto-Nr. 37 55 808 05
Stichwort: „DJG – Hilfe für Japan“
Wir werden die japanische Botschaft, das japanische Generalkonsulat, den Verband der Deutsch-Japanischen Gesellschaften und die Japanisch-Deutschen Gesellschaften vor Ort in Beratung einbeziehen, damit die Hilfe sinnvoll und direkt eingesetzt wird.
Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen.
Statusberichte » Mai 2011
Zum Thema: Japan. Fukushima. Und wir. Zelebranten einer nuklearen Erdbebenkatastrophe
von Reinhard Zöllner · 2011 · ISBN 978-3-86205-311-7 · 164 S., kartoniert · EUR 14,—
Am 11. März 2011 ereignete sich in Ost-Japan die erste nukleare Erdbebenkatastrophe in der Menschheitsgeschichte. Der Autor, Japanologe an der Universität Bonn, erlebte sie in Tokyo mit. Er stellt den Ablauf der Ereignisse dar und erklärt, warum Erdbeben keine Naturkatastrophen sind. Er beschreibt die Geschichte der japanischen Atomwirtschaft und ihre Verwicklung mit der japanischen Politik. Er zeigt auf, was die Japaner in diesen Tagen dachten und fühlten. Er untersucht den Einfluss und die Wirkung japanischer und internationaler Massenmedien und Filme von Godzilla bis Miyazaki Hayao. Und er fragt, warum ausgerechnet die Reaktionen in Deutschland an Hysterie und Panikmache grenzten. (Buchrückentext)
» IUDICUM Verlag » 150 Jahre Japan-Deutschland – Bücher zum Thema
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Wer sind wir?
Die Deutsch-Japanische Gesellschaft hat sich seit 1983 im Großraum Braunschweig die Aufgabe gestellt, die deutsch-japanischen Beziehungen zu pflegen. Inzwischen zählen wir über 200 Mitglieder: Deutsche und Japaner, Jüngere und Ältere, Unternehmen und Privatpersonen. Unsere Gesellschaft ist in das Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar.
Was wollen wir?
Die Pflege der deutsch-japanischen Beziehungen konkretisiert sich in der Schaffung kultureller, wirtschaftlicher und vor allem persönlicher Bindungen zwischen den Angehörigen beider Länder. Den japanischen Gästen wollen wir das deutsche Gastland und seine Bewohner näher bringen. Die deutschen Mitglieder wie auch die deutsche Öffentlichkeit wollen wir über Japan informieren.
Was machen wir?
Wir planen, organisieren und begleiten ein breites Feld von Aktivitäten. Vorträge zu wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen sowie kulturellen Themen, Workshops, Konzerte, die Vorführung japanischer Filme sowie Ausstellungen bilden Schwerpunkte unserer Veranstaltungsprogramme.
Unsere Aktivitäten, die sich über gesamt Südost-Niedersachsen mit Schwerpunkten in Braunschweig, Peine und Wolfsburg erstrecken, werden in den Rundbriefen der DJG, aber auch durch Plakate und Flyer sowie über die Medien, (Presse und Rundfunk) bekannt gegeben. Auf unserer Internetseite www.DJG-BS.de können Sie stets aktuelle Informationen, sowie unsere Rundbriefe, andere Publikationen und nützliche Links finden.
Daneben stehen wir staatlichen, städtischen und privaten Stellen als Ansprechpartner für deutsch-japanische Kontakte und alle kulturellen und gesellschaftlichen Belange zur Verfügung. In diesem Zusammenhang betreuen wir im Rahmen der Wirtschaftsförderung das Wirtschafts- und Kommunikationsforum für deutsche und japanische Unternehmen des Landes Niedersachsen, den HAKUBA-Club. Ebenso koordinieren wir den muttersprachlichen Unterricht für die in der Region lebenden japanischen Schülerinnen und Schüler.
Den deutschen Schülern und Studenten des Japanisch-Unterrichts stehen wir mit Rat und Tat zur Seite, wir stellen Informationsmaterial bereit und sind bei der Vermittlung von Kontakten zu gleichaltrigen Japanern behilflich.
Was bieten wir unseren Mitgliedern?
Kern des Programmangebotes für unsere Mitglieder bilden die Veranstaltungen und Mitgliedertreffen, welche die Entstehung persönlicher Bindungen ermöglichen. Auf Ausflügen, Festen und Ähnlichem werden diese Beziehungen vertieft.
Sind Sie interessiert?
Rufen Sie uns an, schreiben oder faxen Sie uns oder besuchen Sie unsere Veranstaltungen.
Kontakt
info@djg-bs.de
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